Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Südwest-

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Inhalt: Wasserbaumeister / Wasserbaumeisterin




Wasserbaumeister/Wasserbaumeisterinnen sind in der Regel in einem Außenbezirk der WSV tätig, um im Rahmen der Unterhaltung der Bundeswasserstraßen Organisations- und Führungsaufgaben wahrzunehmen.

Zulassungsvoraussetzung ist in der Regel eine mit Erfolg abgelegte Prüfung zum/zur Wasserbauer/Wasserbauerin. Durch die Prüfung ist festzustellen, ob die notwendigen Qulifikationen und Erfahrungen vorhanden sind, um die Aufgaben der Planung und des Baus sowie des Betriebs und der Unterhaltung schiffbarer und nicht schiffbarer Gewässer, im Insel- und Küstenschutz, an Talsperren, Speichern und Rückhaltebecken, sowie im Hochwasserschutz und der Eisabwehr verantwortlich wahrzunehmen.

Die Fortbildungsinhalte fördern insbesondere Kompetenzen in folgenden Bereichen: Berücksichtigen der naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen des Wasserbaus - Rechtsbewusstes Handeln - Betriebswirtschaftliches Handeln - Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung - Planung und Bau - Betrieb und Unterhaltung - Führung und Organisation.

Die Fortbildungsmaßnahme dauert zwei Jahre. Sie beinhaltet sechs Lehrgänge von je fünf-sechs Wochen Dauer beim BBiZ Koblenz. Nach dem 2. Lehrgang findet die Prüfung im Bereich "Grundlegende Qualifikationen" statt. Aufbauend auf die bestandene Prüfung findet nach dem 6. Lehrgang die Prüfung im Bereich "Handlungsspezifische Qualifikationen" statt. Darüber hinaus sind die berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen durch eine Prüfung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung vor dem Ablegen des Prüfungsteils "Handelungsspezifische Qualifikationen" nachzuweisen.