Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Mainz-

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Zum Verwaltungsbereich der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Standort Mainz - (GDWS - Standort Mainz -) gehört der Ober- und Mittelrhein von der deutsch-schweizerischen Grenze bei Basel bis zur rheinland-pfälzisch/nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rolandseck/Bad Honnef (davon die Grenzstrecke zwischen Basel und Neuburgweier/Lauterburg in gemeinsamer Verwaltung mit den französischen Behörden). Die unterstrom anschließende Rheinstrecke wird von der GDWS - Standort Münster - verwaltet.

Im Zuständigkeitsbereich der GDWS - Standort Mainz - liegen auch der Neckar von Plochingen bis Mannheim, die Mosel von der deutsch-französischen Grenze bei Perl bis Koblenz (davon die Grenzstrecke zwischen Perl und Oberbillig als Kondominium mit Luxemburg), die Saar von Saargemünd bis zur Mosel (davon die Grenzstrecke zwischen Saargemünd und Güdingen in gemeinsamer Verwaltung mit den französischen Behörden) und die Lahn von Gießen bis Lahnstein. Insgesamt werden von der GDWS - Standort Mainz - somit 1.183 km Bundeswasserstraßen verwaltet.

Zur Aufgabenerfüllung sind der GDWS - Standort Mainz - die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter (WSÄ) Freiburg, Mannheim, Bingen, Heidelberg, Stuttgart, Koblenz, Trier und Saarbrücken als Ortsinstanz nachgeordnet. Den WSÄ sind regional Außenbezirke mit Betriebsstellen (z. B. Schleusen) sowie Bauhöfe zugeordnet.

Im November 2007 wurde das Amt für Neckarausbau Heidelberg (ANH) gegründet.

Dienstgebäude der WSD Südwest

Die Aufgabenerledigung der WSÄ steuert die GDWS - Standort Mainz - durch Konzeption, Koordination und Fachaufsicht hauptsächlich bei Unterhaltung, Betrieb und Ausbau der zuständigen Bundeswasserstraßen sowie bei der Gefahrenabwehr zur Erhaltung der Bundeswasserstraßen in einem für die Schifffahrt erforderlichen Zustand. Die GDWS - Standort Mainz - ist Planfeststellungs- und Plangenehmigungsbehörde der Aus- und Neubaumaßnahmen an den Bundeswasserstraßen innerhalb des Zuständigkeitsbereiches.

Die GDWS führt die Prüfung der Schiffsführer durch und erteilt die entsprechenden Patente. Sie ist für die Verfolgung und Ahndung der Ordnungswidrigkeiten im Schiffsverkehr zuständig und erhebt die Schifffahrtsabgaben im süddeutschen Raum.

Für die Wahrnehmung bestimmter Ausführungsaufgaben sind bei der GDWS - Standort Mainz - die Fachstelle Gewässerkunde (einschl. Hochwassermeldezentrum Rhein) sowie die Fachstelle Vermessung, Karten eingerichtet.

Weiterhin ist der GDWS - Standort Mainz - die Zentralstelle für Schiffsuntersuchung und Schiffseichung als zentrale Behörde für den Gesamtbereich der WSV angegliedert.

Als modernes Führungs- und Steuerungsinstrument steht der GDWS - Außenstelle Südwest - ein Aufgabenfeld Controlling zur Verfügung. Hier sind Planung, Steuerung und Kontrolle (Soll/Ist-Vergleich) angesiedelt, die als Regelkreis ständig/mehrmals durchlaufen werden. Eine gegenseitige Kommunikation und Information ist hierbei erforderlich. Controlling stellt den Führungs- und Aufgabenverantwortlichen Informationen, Daten, Steuerungs- und Entscheidungsempfehlungen zur Verfügung, die eine wirtschaftliche Aufgabenerledigung bzw. zielorientierte Ergebnissteuerung ermöglichen. Das Controllingsystem für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes wird als Projekt entwickelt. Näheres ist der Zielvereinbarung "Controlling" zu entnehmen.

Elementarer Bestandteil eines Controllings ist eine Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Ein Element hiervon ist eine Betriebsabrechnung (BAR). Bereits seit 1995 wird für den Betrieb und die Unterhaltung in den 29 Außenbezirken und 6 Bauhöfen eine Betriebsabrechnung durchgeführt. Diese wird für Controlling genutzt (z. B. Kennzahlen, Benchmarking, Zielgrößen für Aufgabenerledigung, Kostenbewusstsein geschaffen, usw.).

Die GDWS - Standort Mainz - nimmt ferner die regionalpolitische Vertretung des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wahr.

Für die Aufgabenerledigung stehen der GDWS - Standort Mainz - einschließlich des nachgeordneten Bereiches etwa 2.500 Beschäftigte zur Verfügung.